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Dreimal

Werd ich Dir folgen, was auch geschieht? Werd ich Dir treu sein auch wenn keiner mich sieht? Werd ich mein Kreuz tragen, den schmalen Weg gehen? Und mich selbst verleugnen, dem Stolz widerstehn?

Werd ich Dir folgen ans Ende der Welt? Alles verlassen, was mich noch hält? Werd ich im Kampf bis zum ende bestehn? Die Hände am Pflug und nicht mehr rückwärts sehn?

Dreimal werde ich schwach
Dreimal leugne ich Dich
Dreimal fragst Du mich nur:
Liebst Du mich?

Du weißt alles, Herr
Du weißt, dass ich Dich liebe
Selbst wenn alles fällt,
so weiß ich doch, ich bliebe
in Deiner Liebe



http://myblog.de/die-wuehlmaus

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Blog!!

Dieser blog wurde in Der Hoffnung erstellt, dass meine Freundin Recht hat:
"Das liest doch sowieso keiner".  *lol*

3.8.06 15:22


Stress! - adieu!

*puuuuuuuh* bin grad ewig lange in Karlsruhe durch den Schlosspark gedappt bis mir alles wehegetan hat. Dann hab ich mir ne Bank gesucht und erstmal relaxt.  Hab gar nich gewusst, wie schöns da is. Hab versucht das alles hinter mich zu lassen den ganzen Stress der letzten Tage und den, der noch kommt und überhaupt. War voll schön. Ich musste mit niemandem reden. Musste niemandem erklären, was ich denke, was ich mache und warum und wann und so weiter. Es gab nur Gott und mich.
Und meine Gedanken.

8.8.06 13:33


Zu spät

ich suchte dich.
gestern.
vorgestern.
heute.
rief deinen namen
in die nacht.
in die welt hinaus.
in mich hinein.

fand dich tief in mir.
irgendwo in meinem herzen.
doch da war nichts
als ein schatten an der wand.
kalt.
leblos.

du selbst warst nie hier.
wo warst du?
wo bist du?
bist so weit weg.
weiter denn je.

jetzt gibt es so vieles,
das uns trennt.
ich komme nicht durch
zu dir.

komme nicht
durch den dichten nebel
durch die illusionen
und lügen
der vergangenheit.

es ist zu spät.

10.8.06 19:52


Bevor du die Liebe begreifst, ergreift die Liebe dich

Als Du mich letztes Jahr fragtest, was die Liebe in meinem Leben für Kreise zog, überflog mich der dunkle Schatten der Erinnerung. Der Erinnerungen an Menschen, die meinten zu lieben, doch deren Herz erfüllt war von Hass und die nur ihr eigenes Wohl im Sinne hatten.
Viel ist geschehen seit diesem Tage. Vielleicht zu viel. Ich habe diese Liebe gefunden, die ich einst so unerreichbar fand. Und doch - auch heute kann ich Dir nichts anderes auf diese Frage antworten als ich das damals zu tun in der Lage gewesen bin. Liebe - das ist der Rote Faden, der sich unaufhörlich und unaufhaltsam durch mein Leben zieht. Tiefe Furchen hat er hinterlassen. Risse zieren mein Herz. Und doch - ohne ihn wäre ich nie die, die ich nun zu sein glaube. Wäre nie die, die Du vor Dir siehst, und deren Stimme Du hörst. Die Du glaubst zu kennen. Zu lieben.
„Liebe ist wunderschön“, höre ich Euch sagen. Doch für mich ist sie unendlich grausam. Sie zerstört, reißt nieder und verletzt. Sie bringt mein Leben durcheinander und lässt mich die Nächte weinend verbringen. Wenn es nach mir ginge, könnte dieses geheimnisvolle Phänomen in den Tiefen der Ozeane versinken und nie wieder auftauchen.
Jedoch gibt es zwei Arten von Liebe. Einmal die berühmte  „Eros“. Dies ist jene, wo ich niemals begreifen werde warum wir Menschen ihr scheinbar hilflos ausgesetzt sind. Und jene, die sich „Agape“ nennt - die so genannte Göttliche Liebe. Auf diese bezieht sich Paulus, als er in 1.Korinther 13 schreibt:

Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist nicht verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, und hält allem Stand.

Ist der Verstand der Menschen zu klein um die Weiten dieser reinen, bedingungslosen Agape zu erfassen? Ist mein Verstand zu klein um zu begreifen, was Paulus meinte, als er sagte, wenn er die Liebe hätte, brauche er sonst nichts in seinem Leben? Wenn sie tatsächlich so wundervoll ist, warum zeigt sie sich mir meist nur mit ihrer anderen Seite, die zerstört und verletzt?
So gesehen ist es kein Wunder dass ich mir in diesen Tagen wünsche, Gott würde mich vor diesem Gräuel bewahren.
Lieben heißt vertrauen. Das las ich einst in irgendeinem dieser schlauen Bücher. Doch bin ich nicht in der Lage auch nur einem Menschen auf dieser Erde mein grenzenloses Vertrauen entgegenzubringen. Denn nicht einer von ihnen gibt mir Grund dazu. Bin ich deshalb nicht in der Lage zu lieben? War ich zu lange auf mich selber angewiesen, als dass ich nun mein Leben mit anderen teilen kann?
Vielleicht.
Wenn mir eines Tages ein Mensch die andere Seite des sich-vertrauens und so auch des sich-liebens bereit ist zu zeigen, werde ich gerne meine Meinung ändern.
Doch bis dahin fallen noch tausend Sterne vom Himmel. Einer für jeden Traum, der zerbricht.
Und für jede Träne, die ich weine.

18.8.06 21:11


Sozialer Dienst

Ich sehne mich nach dem Tag, an dem ich endlich anfange, meinen Körper zu verstehen. Er macht was er will. Und das wann immer er will. Angefangen hat es mit meinen Haaren. Sie stehen nach allen Seiten ab. Und wenn ich versuche, sie unter Kontrolle zu bringen, werden sie erst recht sauer. Dann geht gar nichts mehr. Und da wundert man sich, dass ich so frustriert bin. Der ganze Rest funktiontert auch nicht mehr so richtig. Heute Morgen zum Beispiel bin ich aufgewacht, guck in den Spiegel und was seh ich? Ein Auge ist dick und irgendwie rot angelaufen. Einfach so. Sieht irgendwie voll witzig aus. Muss jetz immer wieder grinsen, wenn ich in den Spiegel guck. (Des passiert ziemlich oft... Hier hängt ja in jedem Zimmer einer) *lol*
In 8 Tagen werde ich 18. Es wird also langsam Zeit, mich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Zum Beispiel wie viel Schokolade in eine Geburtstagstorte gehört oder wo ich meine 2 Stunden Sozialen Dienst verbringen soll. Mein Lieblingslehrer (dieser.......) hat gemerkt, dass ich in den letzten Tagen einfach keinen Nerv mehr für die Schule hatte und... naja... geschwänzt hab. Dabei wären wir nur Eis essen gegangen oder hätten einen Film geschaut. (Oder ich hätte mir die superinteressante Lebensgeschichte von meinem Lieblingslehrer anhören müssen.) Mal ehrlich, muss man sich sowas als Gymnasiastin antun? Noch dazu war grad in der Zeit die JoWo. Und ich gehöre halt zu den Leuten, die lieber mit ganz ganz leiben Menschen in der Sonne liegen und es sich gut gehen lassen. Die Welt ist schon ungerecht. *ganzernstguck*
Aber jetzt, wo ich so viel darüber nachdenke, finde ich es irgendwie gar nicht so schlimm. Schließlich war ich noch nie in meinem Leben in einem Altersheim. Hab immer nach einem Grund gesucht, dorthin zu gehen. Kenne aber niemanden dort. Und jetzt hab ich einen Grund. dann füge ich mich meinem Schiksal. (Bleibt mir ja nichts anderes übrig.)

18.8.06 21:21


wegen gestern

Oh man, ich hab grad den Eintrag von gestern gelesen. Klingt ja irgendwie... komisch. Naja, solche Dinge gehen mir durch den Kopf, wenn ich mal wieder meine "melancholische Phase" hab. Das passiert hin und wieder. Und wenn ich dann anfang zu schreiben, kommt halt so ein zusammengedrückter Schnürsenlkel raus. *smile*
Nur um Missverständnisse zu vermeiden, ich bin nicht immer so melancholisch! Ganz im Gegenteil.

19.8.06 18:26


Ich liege Gott am Herzen

Ich liege Gott am Herzen, heißt es.
Wie komme ich da wohl hin, frage ich!
Ich liege oft auf der Nase, niedergeschlagen
und von den Widrigkeiten des Lebens bedrückt.
Ich liege bisweilen ziemlich schief, sage und mache
so Vieles verkehrt und unbedacht.
Ich liege manchmal im Dreck,
wollte ganz hoch hinaus und bin umso tiefer gefallen.
Ich liege auch manchmal ziemlich daneben,
hatte Träume bis an den Himmel und bin ganz tief herabgesunken.
Ich liege dann wieder am Boden, entmutigt und erschöpft
von all den Versuchen, es auf die Reihe zu kriegen.
Ich liege dann und wann im Clinch
mit den Mächten des Bösen und unterliege allzu oft.
Ich liege Gott am Herzen, heißt es.
Wie komme ich da bloß hin, frage ich!
Jesus hat mich aufgehoben, getragen
und mit großer Sorgfalt Gott ans Herz gelegt.

24.8.06 15:54





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